Aktuelles – Aktuelles – Aktuelles - Aktuelles

 

2. Schülerversammlung am 02.06.2017

Endlich war es wieder so weit: Die zweite Schülerversammlung in diesem Schuljahr fand am letzten Schultag vor den Pfingstferien statt. Leider konnten die beiden neunten Klassen und auch die Klasse 6 a nicht mit dabei sein. Der Qualifizierende Hauptschulabschluss und andere Termine verhinderten deren Teilnahme.

 

 

Routiniert und souverän führten Schüler der Klasse 8 g durch das abwechslungsreiche und spannende Programm, das sich die Klassen ausgedacht und erprobt hatten.

Dieses Mal wurde die Reihenfolge der einzelnen Beiträge durch das Los entschieden. Aber zunächst wurde den Geburtstagskindern, die in der langen Zeit zwischen den Weihnachtsferien und den Pfingstferien Geburtstag hatten, ein Ständchen gesungen.

 

 

„Was ein Kind gesagt bekommt“, hieß der Beitrag der Klasse 5 g, die den Anfang machen durfte. Frei nach dem Gedicht von Berthold Brecht interpretierten die Fünftklässler ihre Version der elterlichen Ermahnungen und Aufforderungen durch die Augen eines Kindes. Ein starker Auftritt!

 

 

Weiter ging es mit einem sehr eindrucksvollen Beitrag unserer Übergangsklasse Ü 7 a, in welchem einige Schüler über die Schule ihres Herkunftslandes berichteten. Aufmerksam und neugierig lauschten Schüler und Lehrer den aufschlussreichen Erzählungen. Schnell wurde klar, dass viele der anwesenden Flüchtlingskinder ihre Heimatschule vermissen und gerne dort in die Schule gegangen sind.

 

 

Das Los ging an die Klasse 8 a über. Drei Schüler führten den verblüfften Zuschauern Fußballtricks vor. Wer kann den Ball länger in der Luft halten? Sieger war ein Schüler, der den Ball über hundert Mal mit der Fußspitze in die Luft gekickt hatte. Sahen wir hier einem zukünftigen Fußballprofi zu?

 

 

Die sechsten Klassen und auch die Klasse 5 a hatten jeweils einen Tanz mitgebracht. Rap und Hip Hop waren angesagt.

 

 

Schließlich präsentierte die Klasse 7 g noch eine ganz besondere meditative Übung: Malen nach klassischer Musik. Während Schülerinnen den Stift zu klassischer Musik über ein weißes Blatt bewegten, wurden sie ruhig und andächtig dabei beobachtet. Vielleicht eine gute Methode für unruhige Momente im Unterricht, dachte sich so manch anwesender Lehrer.

 

 

Dazwischen gab es wieder Loburkunden für Schüler, die durch ihr Verhalten oder besondere Leistungen beeindruckten.

 

 

Den Aufwand, den die einzelnen Klassen, Lehrer und Schüler, immer wieder neu betreiben, um die Schülerversammlung zu etwas ganz Besonderem zu machen, hat sich erneut voll gelohnt.

 

Kinder lernen mit Lust und Laune - Vortrag am 23.05.2017

Auf einmal forschten sie selbst, welcher Lerntyp sie sind, die Eltern und Lehrer, die am Dienstagabend in der Mittelschule Neptunweg Platz nahmen, um dem Vortrag des Kommunikationsberaters Erwin Hauser zu lauschen. Der verriet ihnen mit praktischen Tipps zur Kommunikation und Hausaufgabenbetreuung, wie sie ihren Kindern wegweisend im Lernalltag helfen können.

 

Im Kern des Vortrags ging es um den Aufbau einer guten Beziehung zwischen Eltern und Kind und um individuelle Lernmethoden für unterschiedliche Lerntypen.

 

Lernprobleme kennen viele Eltern, man denke an folgende Situation: Ihr Kind sitzt übergebeugt am Schreibtisch, sein Gesicht versteckt es in den verschränkten Armen, die auf dem Tisch liegen. Sie möchten gern, dass es jetzt die Mathehausaufgaben erledigt. Sie sprechen es an und es gibt ihnen zu verstehen, dass es keine Lust auf Mathe hat, weil es die Aufgaben sowieso nicht lösen kann.

 

Um diese schwierige Situation verändern zu können, so Erwin Hauser, sei der Kontakt zum Kind und das wohlwollende Wahrnehmen notwendig. Mit Hilfe der Spiegelneuronen im Gehirn ist jeder Mensch fähig mit einem anderen in Kontakt zu treten. Beim „Spiegeln“ nimmt man Körperhaltung, Gestik, Mimik oder Sprachverhalten des Kindes auf subtile Weise ein und bewirkt damit einen intensiven und zuverlässigen Kontakt, was die Grundlage für eine gute Beziehung ist. Erst wenn der gute Kontakt aufgebaut ist, kann Lernen möglich werden.

 

Zum Abschluss seiner interessanten Ausführungen lernten sich Eltern und Lehrer selbst etwas besser kennen. Mit Hilfe eines Fragebogens und dessen Auswertung erfuhren sie, welche Lerntypen sie sind. In einem lockeren, humorvollen Vortrag erläuterte Erwin Hauser die Stärken und Schwächen der visuell, auditiv und kinästhetisch wahrnehmenden Lerntypen, die jeweils ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben. Nur wenn man den Lerntyp seines Kindes kennt, kann man es optimal unterstützen.

 „Allerdings gibt es diese Formen nicht in Reinkultur, alle Kinder sind ganz spezielle Mischungen aus allen drei Typen“, sagte Erwin Hauser abschließend.

 

Unsere Schule nimmt teil am Nürnberger KulturRucksack 16/17, initiiert vom Gostner Hoftheater.